Lena Haas-Möldner,
So begegnet man erfolgreich Cybermobbing, Fake News, und Shitstorms

Schulsozialarbeit gewinnt mit Schülerinnen und Schülern einen Preis zum Thema Mediennutzung

Am Anfang stand die Frage: Wie können Kinder und Jugendliche bestmöglich auf Fake News, Hatespeech und Cybermobbing reagieren? Mit der Kampagne „BITTE WAS?! Kontern gegen Fake und Hass“ hat das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg im vergangenen Schuljahr Pädagoginnen und Pädagogen aufgerufen sich mit Schulklassen an einem Kreativwettbewerb zu beteiligen.

Begleitend unterstützt durch Schulsozialarbeiter Jürgen Breunig (Canisius-Haus) nahm eine Klasse der Hornbergschule am Wettbewerb teil. Gemeinsam setzten sich die Schülerinnen und Schüler in einem ersten Schritt mit ihrer eigenen Nutzung und ihrem Verhalten in sozialen Netzwerken auseinander. Leitfragen wie: „Wie wünsche ich, dass mir andere gegenübertreten?“ oder „Wie präsentiere ich mich auf Bildern?“ spielten bei der selbstkritischen Betrachtung des eigenen Verhaltens eine entscheidende Rolle.
In einem zweiten Schritt wurden Begrifflichkeiten wie „Shitstorm“, „Fake News“ und „Cybermobbing“ unter die Lupe genommen. Was bedeuten die Begriffe, welche Auswirkungen haben sie und welche Folgen können sie für Betroffene haben? Diese Fragen wurden gemeinsam beantwortet und anschließend relevante Aspekte des Strafrechts, des Urheberrechts und des Zivilrechts beleuchtet.
Abschließend machten die Schülerinnen und Schüler ihre kreativen „Konter“ als Chatverlauf auf Plakaten sichtbar. Zudem wurden Animationen (GIF) erstellt, die symbolisch zeigen sollten wie Hassbotschaften und Beleidigungen an ihnen abprallen.
Die Begeisterung von Schulsozialarbeiter Jürgen Breunig und seinen Schülerinnen und Schülern und sein Engagement für das Erlernen einer sinnvollen, kompetenten und fairen Nutzung von sozialen Medien wurde durch die Prämierung bei dem Wettbewerb „BITTE WAS?! Kontern gegen Fake und Hass“ gewürdigt.

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